Ich bin Literaturwissenschaftlerin mit einem breiten Interessensspektrum und viel Erfahrung in der Forschung, der Einwerbung von Drittmitteln und in der Lehre. Seit April 2020 bin ich auf einer eigenen Stelle im DFG-Forschungsprojekt Emotions in drama an der Universität Würzburg tätig. Zuvor habe ich zwei Jahre lang als Universitätsprofessorin auf Zeit den Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturgeschichte I an der Universität Würzburg vertreten. In der Neueren deutschen Literaturwissenschaft bin ich durch Schriften und Lehrtätigkeit von der Frühen Neuzeit bis zum 21. Jahrhundert, zur Narratologie, zur Kultursoziologie und in den Digital Humanities breit ausgewiesen.

Ich arbeite häufig komparatistisch. Das heißt, dass ich an der Entwicklung von Literaturtheorie und –methodologie interessiert bin, Texte verschiedener Literaturen und das  Wechselverhältnis verschiedener Künste analysiere (Interart Studies). Ich wähle jeweils denjenigen methodischen Zugriff, der dem Gegenstand am angemessensten ist. Das sind z.B. die Transkription von Handschriften und von handschriftlichen Noten, Bildanalyse, kognitionswissenschaftliche, narratologische, kultursoziologische, sozialgeschichtliche und digitale Zugänge zu Literatur. In letzter Zeit interessiere ich mich verstärkt für ethische Fragestellungen und für die digitale und hermeneutische Emotionsanalyse und arbeite auch hier interdisziplinär.

Drei zentrale thematische Schwerpunkte stelle ich hier vor, weitere finden sich unter „Forschung“